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title: 'Schritt 1: Alte VM-Definition löschen'
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lang: de
date: '2026-10-05'
description: 'Schritt 1: Alte VM-Definition löschen Öffne dein Terminal (zsh) auf CachyOS und führe folgende Befehle aus: Bash # Stoppt die VM, falls sie im Hintergrund noch "läuft" virsh destroy "Siemens_TIA_Portal_V21[Win_11]" # Löscht die Konfigurationsdatei aus libvirt (deine .qcow2 Datei bleibt erhalten!) …'
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### Schritt 1: Alte VM-Definition löschen

Öffne dein Terminal (zsh) auf CachyOS und führe folgende Befehle aus:

Bash

```
# Stoppt die VM, falls sie im Hintergrund noch "läuft"
virsh destroy "Siemens_TIA_Portal_V21[Win_11]"

# Löscht die Konfigurationsdatei aus libvirt (deine .qcow2 Datei bleibt erhalten!)
virsh undefine "Siemens_TIA_Portal_V21[Win_11]"
```

*Hinweis: Falls die UUID im System anders registriert ist als der Name, kannst du auch `virsh undefine 97bb2fff-b846-4259-85bf-b7d915635bdb` nutzen.*

### Schritt 2: Die optimierte XML neu einspielen

Anstatt den "Neu erstellen"-Assistenten im Virt-Manager zu nutzen (der oft über UUID-Konflikte stolpert), empfehle ich diesen Weg:

1. Erstelle eine temporäre Datei, z.B. `tia_vm.xml`, und füge dort die optimierte XML von oben ein.
2. Achte darauf, dass die **UUID** in der Datei entweder gelöscht wird (libvirt generiert dann eine neue) oder exakt mit der in der Fehlermeldung übereinstimmt. Am sichersten ist es, die Zeile `<uuid>...</uuid>` einfach komplett zu entfernen.
3. Registriere die VM über das Terminal:

Bash

```
virsh define tia_vm.xml
```

### Schritt 3: Starten

Jetzt kannst du den **Virt-Manager** öffnen. Die VM sollte in der Liste erscheinen. Klicke auf "Öffnen" und dann auf das "Play"-Symbol.

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### Warum das passiert ist

Beim ersten Versuch hat der Virt-Manager die VM bereits in der Datenbank von libvirt angelegt (`define`). Als der Prozess wegen des Grafik-Codecs abbrach, wurde die Definition nicht automatisch gelöscht. Jeder weitere Versuch, eine VM mit diesem Namen zu erstellen, scheitert nun an dem "Besetzt"-Status der Datenbank.

**Zusatz-Tipp für TIA Portal:** Da du auf CachyOS bist, stelle sicher, dass der `libvirtd` Service und die Gruppe korrekt sind, damit du volle Performance hast:

Bash

```
sudo systemctl enable --now libvirtd
sudo usermod -aG libvirt $(whoami)
```

*(Danach einmal neu einloggen, falls du die Gruppe gerade erst hinzugefügt hast).*

Falls er nicht bootet

### Was jetzt zu tun ist (Der Boot-Plan)

Da du vorhin den Blue-Screen (Recovery) hattest, ist Windows wahrscheinlich noch auf den SATA-Treiber fixiert. Damit die VM mit der neuen XML (die jetzt auf SCSI steht) startet, musst du den "Abgesicherten Modus"-Trick anwenden:

1. **SATA-Rückfall:** Ändere in der Zeile `<target dev="sda" bus="scsi"/>` das Wort `scsi` kurzzeitig zurück in `sata`.
2. **Booten:** Starte die VM. Windows sollte jetzt hochfahren.
3. **Vorbereiten:** \* Öffne die CMD als Administrator.

    - Gib ein: `bcdedit /set "{current}" safeboot minimal`
    - Fahre Windows komplett herunter.
4. **SCSI-Aktivierung:** Ändere die XML wieder auf `bus="scsi"`.
5. **Finaler Boot:**

    - Starte die VM. Sie bootet nun in den abgesicherten Modus und lädt dabei den VirtIO-SCSI-Treiber.
    - In der CMD (Admin) den Modus wieder deaktivieren: `bcdedit /deletevalue "{current}" safeboot`
    - Neustart.

### Zusätzlicher Performance-Tipp für TIA Portal

Da das TIA Portal extrem viel auf die Festplatte schreibt (Kompilieren, Projekt-Datenbanken), kannst du, falls du eine SSD nutzt, in der `<disk>` Sektion noch den Discard-Support optimieren, damit Windows "Trim" nutzen kann:

XML

```
<driver name="qemu" type="qcow2" cache="none" io="native" discard="unmap" detect_zeroes="on"/>
```

**Zusammengefasst:** Wenn du das TPM ergänzt und den Treiber-Switch über den abgesicherten Modus machst, wird das System extrem stabil und schnell laufen. Läuft der Bootvorgang jetzt durch?

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## Navigation

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